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Rechnerlexikon

Die große Enzyklopädie des mechanischen Rechnens

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Rechenmaschine


German: Rechenmaschine
English: calculating machinecalculator
French: machine à calculer
Italian: Calcolatrice
Spanish:

 
Table of contents

1 Definitionen

1.1 Definition 1

Eine Rechenmaschine ist eine Maschine, die in mechanischen Abläufen arithmetische Operationen ausführen kann.

1.2 Definition 2

Gerät; Apparat; Automat
Allgemeine Definitionen von P. Koch

1.3 Definition 3

Def. aus Martin_1925:
Martin-RM-Def.jpg

Das Rechnerlexikon lehnt sich in der Gliederung an diese Definition an.

1.4 Definition 4

Rechenmaschine
Im weitesten Sinn faßt man unter der Bezeichnung Rechenmaschinen alle mechanischen oder elektronischen Rechenhilfsmittel zusammen.
DIN 9751 beschränkt diesen Begriff jedoch auf Büromaschinen, die vorzugsweise zur Ausführung der vier Grundrechenarten dienen und von Hand einzustellen sind (sie werden auch Tischrechenmaschinen oder Pultrechenmaschinen genannt).
Sonderfunktionen sowie Dateneingabe auf anderem Wege als durch handbediente Tastaturen werden dabei jedoch nicht ausgeschlossen.
Nach den vier Rechenarten unterscheidet man: a) Ein-Spezies-Maschinen oder Additionsmaschinen, die nur addieren können.
b) Zwei-Spezies-Maschinen oder Saldiermaschine, die addieren und subtrahieren, d.h. einen Saldo bilden können.
c) Drei-Spezies-Maschinen, manchmal auch Multiplikationsmaschinen genannt, die addieren, subtrahieren und multiplizieren können.
d) Vier-Spezies-Maschinen, die addieren, subtrahieren, multiplizieren und dividieren können. In der Praxis wird die Bezeichnung Rechenmaschine oft auf Drei- und Vier-Spezies-Maschinen beschränkt.

Aus: Löbel/Müller/Schmidt 1982 (Der Anteil für elektronische Rechner wurde weg gelassen)

1.5 Geschichtliches zum Begriff

Im 18. Jahrhundert gehören zum Begriff Rechenmaschine sowohl die komplexen Maschinen als auch einfache aus nur wenigen Teilen zusammengesetzte Mechanis­men. Die spezifische, einem Rechengerät zugeteilte Bezeichnung bleibt erhalten, sie wird oftmals weiter verwendet. Manche Autoren geben Aufzählungen, in denen erste Abgrenzungen der Rechenmaschine von den übrigen Rechenhilfen erkennbar werden. Am weiten Begriffsumfang von Rechenmaschine ändert sich im 19. Jahrhundert nichts. Neu hinzu kommen weitere Versuche einer Abgrenzung. Sie beinhalten auch, dass ein mit Rechenmaschine bezeichnetes Objekt ein gewisses Mindestmass an Komplexität, beispielsweise ein Getriebe, aufweisen müsse. Erst ab dem Anfang des 20. Jahrhunderts setzt sich die klare Forderung nach einem Mechanismus für den Zehnerübertrag in einer Rechenmaschine als ihr wesentliches Merkmal durch. Diese Definition wird schliesslich als Standard anerkannt und über­nommen.
s. hierzu Weiss 2008.5

2 Artikel

3 Verweis auf andere Artikel

4 Literatur

5 Weblinks

6 Anmerkungen

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